Alltagsritual

Otsutome: Alltagsritual der Jôdo Shû

Das Otsutome oder Alltagsritual der Jôdo Shû enthält in Versform die wesentlichen Kernpunkte der buddhistischen Lehre Hônen Shônins. Hier zunächst eine kurze Einführung zu Inhalten und Praxis des Otsutome:

Die folgende pdf-Datei zum Herunterladen enthält das Otsutome der Jôdo Shû mit vollständiger deutscher Übersetzung. Natürlich kann man es auch nur bei der täglichen Wiederholung des Nenbutsu „Namu Amida Butsu“ belassen, das ja der wichtigste und ausschlaggebende Bestandteil unserer Glaubenspraxis ist. Auch das Otsutome enthält das Nenbutsu mehrfach in drei verschiedenen Formen als wesentliches Element, aber zusätzlich noch die Kerninhalte des Jôdo-Buddhismus in Versform. Die Übersetzer haben sich bemüht, die Schönheit der Originalverse nach Möglichkeit in der deutschen Fassung wiederzugeben.

Das zehnfache Nenbutsu – Ojûnen

Das „Ojûnen“ oder „zehnfaches Nenbutsu“ bzw. die „zehnfache Vergegenwärtigung (Buddhas)“ ist die zentrale Praxis in der Jôdo Shû. Die zehnfache Wiederholung leitet sich aus dem 18. Bodhisattva-Gelübde Dharmakaras ab, in dem er schwor, dass er erst zu (Amida) Buddha werde, wenn alle Menschen, die auch nur zehn Mal seiner gedenken bzw. seinen Namen anrufen, erlöst werden. 

Quellenangaben zu den Verstexten des Otsutome:

Rev. Taijun Kasahara bietet auf seiner Website einmal im Monat ein „online-Otsutome“ an: Rinkaian Online-Otsutome